Die Mühle muss immer im Gespräch bleiben


Gerald Rönsch ist Besitzer der Oderwitzer Birkmühle und Vereinsmitglied. Er weiß, was den Elan für alte Mühlen bremst.

Wie schafft man es, dass das Interesse an der Mühle bleibt – zum Mühlentag kommen viele Gäste, aber danach?
Früher waren die Mühlen ein Treffpunkt im Ort, weil Bauern und Bäcker hier eben hinkommen mussten. Heute ist es für viele eine Erinnerung an die Kindheit oder der Ort, an dem sie mal gearbeitet haben. Für uns ist wichtig, dass die Mühle im Gespräch bleibt. Da muss man sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen. Wir haben seit 2008 eine Außenstelle des Standesamtes in der Birkmühle. Wir laden Schulen ein, damit sie ihren Sachunterricht – vom Korn zum Mehl – ganz praktisch machen können. Und natürlich ist die Mühle ein kultureller, geselliger Ort.

Der Mühlentag an der Birkmühle startet am Pfingstmontag ab 9Uhr mit einer traditionellen Mehlsuppe. Der Verein lädt zu einem Natur- und Handwerkermarkt ein. Kinder können auf Ponys reiten, auch Chormusik wird zu hören sein.

 


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