Sophie Hildebrand - Ihr Buch "Der Krieg der Elemente" schrieb sie mit vierzehn Jahren
Sophie Hildebrand
Sophie Hildebrand wurde am 25.1.1996 in Bad Muskau geboren.
Nach dem Wechsel auf die Mittelschule Niesky entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. Magische Geschichten, kombiniert mit Romantik und Geheimnissen, hatten sie schon immer interessiert und fasziniert.
„Der Krieg der Elemente“ schrieb sie mit vierzehn Jahren.
Sophie Hildebrand lebt mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder in Nieder Seifersdorf(OL).
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Krieg der Elemente (Arbeitstitel)
Taschenbuch, ca. 100 Seiten
Erscheinungstermin voraussichtlich Sommer/Herbst 2012
Das Buch kann ab sofort beim Verlag verbindlich vorbestellt werden. Es wird mit Erscheinen ausgeliefert.
Neues Programmheft ab sofort erhältlich
Das druckfrische Programmheft zum Tag des offenen Umgebindehauses am 29. Mai 2011 ist ab sofort erhältlich. Es liegt an rund 150 öffentlichen Punkten in der Oberlausitz und Sächsischen Schweiz aus, darunter in Touristinformationen, Städte- und Gemeindeverwaltungen, Ämtern, Hotels und Gaststätten. Auf 48 Seiten informiert die Broschüre über rund 170 Aktionen in 51 Orten des deutschen und tschechischen Umgebindelandes. Das ist das bisher umfangreichste Angebot, seit der Umgebindehaus-Tag 2005 ins Leben gerufen wurde.
Die Besucher können 77 Umgebindehäuser besichtigen, fast ein Drittel davon erstmals. 20 denkmalgeschützte Wohnhäuser präsentieren sich saniert. 23 Hauseigentümer laden auf ihre Baustellen ein. 34 Gebäude sind Beispiele dafür, wie die historischen Bauten öffentlich und gewerblich genutzt werden. Darüber hinaus können die Interessenten an der einzigartigen Umgebindebauweise 27 Handwerksvorführungen, 35 Ausstellungen, 16 Vorträge und Mitmach-Aktionen sowie 24 Ortsführungen erleben.
Die tschechischen Nachbarn bringen mit 17 Angeboten im Kreis Liberec ihren bislang größten Anteil in das Programm ein. Der Volksarchitektur in Böhmen beispielsweise widmen sich eine Ortsführung und ein Vortrag in Merboltice. Die Tour führt u. a. in einen Zimmermannshof, wo dieses Traditionshandwerk demonstriert wird, und zu einer beispielhaft erhaltenen historischen Bauernwirtschaft.
Fördermittel für Tierpark
Tierpark in Zittau erhält 54.000 Euro vom Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien
Heute erhielt der Zittauer Tierpark einen Fördermittelbescheid des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien in Höhe von 54.000 Euro. Überreicht wurde der Bescheid von Sachsens Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Tierpark in Zittau ist einer von fünf im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien, der wegen ihrer regionalen Bedeutsamkeit jährlich gefördert wird.
Die Fördermittel werden im Zittauer Tierpark für die Schadensbeseitigung am Käferkabinett, der Kräuterküche und dem Wollschweingehege verwendet. Bei der Flutkatastrophe im August wurde das Gelände des Tierparks Zittau schwer getroffen. Ein Großteil der Gehege war überschwemmt worden und zahlreiche Parkbewohner ertranken in den Wassermassen.
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Wenn Konalagirl von der Heimat schwärmt
Von Irmela Hennig
Konalagirl tut es von Finnland aus, CelesteSigma sitzt dabei in Hainewalde, Technoexplosion in Potsdam, SuperSchote macht es in Thüringen und Thomas Mucha von seiner Wohnung in Weißwasser aus. Sie alle stellen Filme ins Internet, die mit der Lausitz zu tun haben. Das Portal Youtube ist ihre Plattform. Hier findet sich im Zeitalter von Handykameras und Homevideo milliardenfach selbst Gedrehtes – von Barack Obamas Siegesfeier nach der Präsidentenwahl über die neuesten Peinlichkeiten der TV-Show „Supertalent“ bis hin zu Einblicken in private Geburtstagsfeiern. Und eben auch jede Menge zur Lausitz. Über 3500 Beiträge lassen sich unter dem Stichwort „Lausitz“ aufrufen; die Oberlausitz bringt es auf reichlich 800 und die Stadt Bautzen auf 3700. Ganz vorn dran sind dort im Moment Bilder vom Hochwasser im vergangenen August.
Über 8000 Zugriffe
Für Thomas Mucha aus Weißwasser waren Internet und Youtube eine Möglichkeit, „mal auszubrechen“. Normalerweise arbeitet der Hobbyfotograf mit feststehenden Bildern, macht schwerpunktmäßig Porträts. Mit seinem Film über Weißwasser wollte er Neuland entdecken. Und eigentlich den Verfall, die tristen Ecken, das Bedrückende seiner Wahlheimat zeigen. Entstanden sind drei Minuten und 51 Sekunde voller morbidem Charme. Bizarre Eindrücke und Einblicke, die bei der Internetgemeinde und vor allem bei Ex-Weißwasseranern viel Zustimmung gefunden haben. 8908-mal wurde der Film bereits aufgerufen. In Kommentaren finden sich Sätze wie der von Europayen (ein Pseudonym): „Mann, man man, da hat man doch glatt Lust wieder zurück zu kommen und das hat nix mit Ironie zu tun – schön!“
Für Thomas Mucha, der in der Glasindustrie arbeitet und ursprünglich aus Wittichenau kommt, ist all dies ein Grund, irgendwann wieder zu filmen. Dann wird er vielleicht die wirklich schönen Seiten von Weißwasser zeigen.
Die hat Monika Kahle ohnehin immer im Blick. Unter dem Namen
Konalagirl zeigt die gebürtige Neusalza-Spermbergerin idyllische Flecken und beeindruckende Stadtansichten der Oberlausitz. Allerdings tut sie das von Finnland aus. Denn dort lebt die Lausitzerin seit fünf Jahren. Letztlich war es Begeisterung für die technischen Möglichkeiten, die Monika Kahle zur Filmemacherin, Kamerafrau, Drehbuchautorin, Regisseurin und Cutterin werden ließ. Die Bilder oder Kurzfilme entstanden während der Urlaubsaufenthalte in der Oberlausitz. „Also alles selbst Gesehenes und selbst Erlebtes“, sagt die Hobbyfilmerin, die schon wieder neue Ideen hat. Ein Film über eine Fahrt zum Bieleboh oder einen Bummel über hiesige Weihnachtsmärkte. „Die Heimat liegt mir noch immer sehr am Herzen“, betont Kahle. Auch auf einer Internetseite widmet sie der Region zwischen Spree und Neiße ihre Aufmerksamkeit und rührt die Werbetrommel.
Wermutstropfen Extremismus
Youtube verschafft dem Landstrich im Osten Sachsens weltweit Präsenz. Allerdings mit Wermutstropfen. Abgesehen davon, dass manche Filme nur in gruseliger Qualität zu sehen sind, gibt es auch rechtsextremes Gedankengut, das aus der Lausitz per Youtube in die Welt transportiert wird: Ein rassistischer Song aus Hoyerswerda, braune Parolen aus Bautzen....
Das sind die Schattenseiten der weltweiten Netzfreiheit. Die jedoch nicht unerwidert bleiben: Längst hat die Internetgemeinde reagiert. Was rechtslastig klingt, wird bissig kommentiert, entlarvt und abgestraft.
Restaurant Drei Rosen
Das Zittauer Restaurant hat ab 01. September wieder geöffnet
Das Restaurant "Drei Rosen" auf der Inneren Oybiner Straße in Zittau hat ab 01. September wieder geöffnet. Kommen Sie doch mal vorbei und atmen Sie die einmalige Atmosphäre von Romantik, Kerzenschein und Genuss.
Farfarello Live in Oybin
Mit ihrer Musik zogen sie am Samstag erneut das Publikum in ihren Bann
In der unvergleichlichen Kulisse der Klosterkirchruine Oybin traten am Samstag die Musiker von „farfarello“ auf. Mit den einzigartigen Klängen von Gitarre, Geige und Flöte zogen sie zwei Stunden das Publikum in ihren Bann. Seit nun schon 27 Jahren begeistern der Teufelsgeiger Mani Neumann und der Gitarrist Ulli Brand aus dem Rheinland gegen jeden Trend mit ihrer handgemachten Instrumentalmusik die Menschen. In dem mitteralterlich-gotischen Ambiente der Oybiner Burgruine bewiesen sie erneut eindrucksvoll ihre musikalischen Fähigkeiten.
Mehr Informationen über die Band und ihre Musik finden sie im Internet unter www.farfarello.de.
Quelle und VIDEO >>> HIER
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Ein Film von der Flut in Tschechien 2010
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Dramatische Luftbilder
Hubschrauberflug über die Oberlausitzer Hochwassergebiete

Sehen Sie HIER einen 20-minütigen Film, den der Oberlausitz-TV Kameramann am Sonntagnachmittag aus einem Hubschrauber drehen konnte: Von Bautzen über Bad Muskau, Görlitz, Hagenwerder, Ostritz, Hirschfelde bis nach Zittau.
Aus dieser Perspektive wird die Zerstörung durch das Hochwasser in der Oberlausitz extrem deutlich.
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Foto: A. Mueller
Katastrophenalarm - Hochwasser in Großschönau vom 08.08.2010 |
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Land unter in Großschönau – am 07.08.2010 wurden in Großschönau, Waltersdorf sowie Hainewalde die Feuerwehren alarmiert. Heftiger Niederschlag sorge binnen weniger Stunden zu Überflutung ganzer Straßenzüge. Rund 5000 Sandsäcke wurden gefüllt um an den wichtigsten Stellen im Ort Schutzwälle zu errichten. So zum Beispiel auch auf der Waltesdorfer Straße in Höhe Damino. Do drohte unter anderem ein Trafohäuschen zu brennen. In der Zwischenzeit stiegen der Pegel von Mandau und Lausur unaufhörlich weiter. Waren es um 7 Uhr noch 1,26 Meter so erreichte die Mandau gegen 13:00 Uhr einen Stand von 2,27 Meter. Die Lausur ist an einigen Stellen bereits am Vormittag über die Ufer getreten, die Mandau folgte ihr dann gegen 14:00 Uhr.
Den ganzen Bericht lesen >>>> HIER
BILDERGALERIE |
Bilder von den Hochwasserschäden >>> HIER
Videos vom Hochwasser
Hochwasser in Zittau
Das Drama um den Zittauer Tierpark, der sächsische Ministerpräsident zu Gast und das überflutete Weinaustadion
Noch immer herrscht ein Bild der Verwüstung in Zittau. Am Montag, zwei Tage nach der großen Flut, überzeuget sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich vor Ort von den entstandenen Schäden. Im Gespräch mit einigen Betroffenen beispielsweise auf der Äußeren Oybiner Straße oder auch in der Christian-Kaimann-Straße machte er sich ein Bild von der Lage an Mandau und Neiße. Ein genaues Ausmaß der Schäden wird sich allerdings auch erst zeigen, wenn das Wasser abgelaufen ist.
Ebenfalls sehr dramatisch überraschten die Wassermassen den Zittauer Tierpark. Binnen 30 Minuten stand hier nahezu der komplette Tierpark unter Wasser. Unter vollem Einsatz versuchten die Tierparkmitarbeiter und Passanten zu retten, was z u retten ging. Ebenso wurde ein Spendenkonto für den Zittauer Tierpark eingerichtet. TV-Beitrag sehen.
Zittauer Tierpark e.V. , Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Konto:30 000 10 709, Bankleitzahl: 850 501 00, Zahlungsgrund: Hochwasser
Das Zittauer Weinaustadion, unweit vom Tierpark gelegen, gleicht eher einem riesigen Schwimmbad als einer Fußballwiese. Noch immer steht das Wasser in und um dem Stadion. Auch hier wird sich auch erst nach Abfließen des Wassers das ganze Ausmaß der Flutkatastrophe zeigen.
Quelle
Uwe Heinrich's Photos - 08.08.2010 Hochwasser Klosterstift St. Marienthal
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Hochwasser-Spezial
- der Tag nach der Flut
Eine noch bisher unkommentierte Zusammenfassung von Videoaufnahmen ueber die Situation in der Oberlausitz nach der Flut >>> HIER
BILDERGALERIE HOCHWASSER IN DER OBERLAUSITZ AUGUST 2010
>>> HIER <<<
Hochwasser in der Oberlausitz
Video aus Zittau und Umgebung

Das Hochwasser in der Oberlausitz hält die Menschen in unserer Heimat in Atem. Oberlausitz TV hat für Euch ein Video des heutigen Tages aufbereitet.
Wenn Ihr Fotos oder Videos für die Homepage von Oberlausitz TVhabt, dann sendet Sie bitte an: mail@oberlausitztv.de
Vielen Dank, um die promte Veröffentlichung mit Angabe der Quelle kümmert man sich - versprochen!
Und hier geht es zum VIDEO
Dammbruch: Flutwelle bedroht Görlitz
Nach dem Bruch einer Staumauer im polnischen Radomierzyce heute Abend rollt eine Flutwelle entlang der Neiße nach Süden Richtung Görlitz. Sie wird ab etwa 22.00 Uhr in der deutsch- polnischen Grenzstadt erwartet, teilte der Katastrophenschutzstab des Landkreises Görlitz mit. „Die Bevölkerung wird gebeten, ihre Häuser zu verlassen und höhergelegene Orte aufzusuchen.“
Am Witka-Stausee in Polen gegenüber von Hagenwerder sei die Staumauer gebrochen, teilte die sächsische Behörde unter Berufung auf die Polizei im Nachbarland mit. Das sei bestätigt, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Frank Wend, der Nachrichtenagentur dpa.
Mehr Informationen:
ORF
Tote nach Gewittersturm
Katastrophenalarm in Görlitz
Sintflutartige Regenfälle rufen in Sachsen Erinnerungen an das Jahrhunderthochwasser von 2002 wach. Im Erzgebirge ertrinken drei Menschen. Als dort das Schlimmste überstanden ist, bricht in Ostsachsen die Katastrophe aus: Der Landkreis Görlitz steht unter Wasser. Mehr Informationen HIER
Nach starken Regenfällen: Drei Tote in Sachsen
Ein schwerer Gewittersturm hat am Samstag in Sachsen und Polen gewütet. Im Erzgebirge ertranken drei Menschen bei dem Versuch, Habseligkeiten aus ihrem Keller zu retten. Im Landkreis Görlitz wurde Katastrophenalarm ausgerufen.
Teile der Stadt Zittau standen unter Wasser und mussten evakuiert werden, teilte das Landratsamt Görlitz mit. »Hier herrscht absolutes Chaos, das übertrifft alles bisher Dagewesene«, sagte ein Polizeisprecher. Es gebe Verletzte und Eingeschlossene. Die Pegel der Lausitzer Neiße und des Flüsschens Mandau waren in kurzer Zeit stark angestiegen.
Superillu
Oberlausitz TV auf Tour
Video + Bildergalerie (43 Fotos): >>> HIER
Zu Gast im Deutschen Damast- und Frottiermuseum Großschönau

In der vierten Ausgabe des Sommermagazines "Mit Oberlausitz TV auf Tour" sind wir u.a. zu Gast im Deutschen Damast- und Frottiermuseum in Großschönau.
Mehr Informationen zum finden Sie im Internet .
Oberlausitz-Rallye 2010
Impressionen: TV-Beitrag und Bildergalerie
Bereits zum 3. Mal lud der Zittauer Lionsclub am vergangenen Samstag zur mittlerweile traditionellen Oberlausitz-Rallye. 41 Oldtimer mit insgesamt 86 Teilnehmern versammelten sich dafür auf der Zittauer Neustadt zum Start der Orientierungsfahrt. Denn Karten und Kompass waren nicht erlaubt. Lediglich ein „Roadbook“ mit Symbolen von Kreuzungen, Brücken, Bahnübergängen und Richtungspfeilen mit genauer Kilometerangabe sollten die Veteranen ans Ziel bringen.
Die Rallye-Teilnehmer rollten in ihren Gefährten im Minutentakt über die Startlinie. Wo der eine die Orientierung behielt, nahm der andere die falsche Richtung und kassiert damit Strafpunkte. Denn Gewinner wird, wer alle Kontrollpunkte mit Stempeln anfährt, die Zusatzaufgaben richtig löst und am wenigsten von der optimalen Kilometeranzahl abweicht. Und so rollten die betagten Fahrzeuge über Berg und Tal, Wald und Feld, durch böhmische Dörfer und das Zittauer Gebirge bis sie nach 177 Kilometern wieder über die Ziellinie am Zittauer Autohaus Lust rollten.
FOTOGALERIE UND VIDEO zum Artikel:
HIER
28. Rodeo-Western Village Sebnitz
17.09.2010 – 19.09.2010
Freitag 20:00 Uhr – Disco
Samstag 11:00 Uhr – Beginn der Wettkämpfe
20:00 Uhr – Live-Konzert mit “Country Truck”
Sonntag 11:00 Uhr – Beginn 2. Tag
23.10.2010 – 20:00 Uhr
Live-Konzert mit “Die Combo“
27.11.2010 – 20:00 Uhr
Live-Konzert mit “Kowa“
Bierzug präsentiert tolle Umzugsbilder
Von Romy Kühr
Rund 1 500 Mitwirkende gestalteten am Sonntag knapp 90 Bilder mit etwa 120 Pferden, alter und neuer Technik und allerlei buntem Treiben.
Den ganzen Bericht lesen >>> HIER
Webseite Eibauer Bierzug >>> Hier

Edelroller wollen Mundart und Oberlausitzer Kultur erhalten
Von Romy Kühr
Der Männerchor ist am Sonntag bei „Alles singt mit“ in Jonsdorf dabei. Schon in der DDR war der Chor im Fernsehen.
Am meisten freut sich Dieter Kretschmer auf das gemeinsame Singen mit den anderen Chören und Volkskunstgruppen bei der großen Show „Alles singt mit“ am Sonntag in Jonsdorf. Er ist der Leiter der Ebersbacher Edelroller. „Was uns verbindet, ist das Singen. Das ist doch das schönste an der Musik“, sagt er. Mit den Edelrollern war auch er bereits zu DDR-Zeiten in Fernsehsendungen dabei. „Alles singt“ oder „Im Kretscham ist was los“ sind nur einige Beispiele. „Deshalb gab es kein langes Zögern, als Karin Ponesky bei mir anrief und fragte, ob die Edelroller mitmachen bei der Veranstaltung in Jonsdorf“, erzählt der Vereinsvorsitzende. Der frühere Musiklehrer ist selbst seit 27Jahren bei dem Ebersbacher Männerchor dabei. Die Edelroller singen in Oberlausitzer Mundart und tragen so auch ein Stück Heimat in andere Gegenden. Bei vielen Auftritten fernab der Heimat wurde der Chor mit großem Interesse empfangen. Bei einem Auftritt in Hessen, erinnert sich Dieter Kretschmer, wurde er sogar gebeten, etwas über die Oberlausitz zu berichten. „So machen wir auch immer Reklame für die Region.“
Gegründet wurde der Mundartchor schon vor 77Jahren. Damals, 1933, sollte eine Fernsehsendung vom Mitteldeutschen Rundfunk aus dem Saal des Kretschams übertragen werden, berichtet Dieter Kretschmer aus der Geschichte des Vereins. Erstmals sollte Mundart dargeboten werden. Zu der Zeit gab es einen Männergesangsverein in Ebersbach. Bei den Proben stellte sich aber heraus, dass der Chor zu stimmgewaltig war. „Die Aufnahmetechnik war ja damals noch nicht so gut wie heute. Das funktionierte also nicht.“ Weil man die Mundart aber nicht einfach weglassen wollte, bildete man mit Sängern aus dem Chor ein Doppelquartett. Ihnen machte die Arbeit so viel Spaß, dass sie als Gruppe zusammenblieben.
Zu ihrem Namen kamen die Edelroller aber erst 1936 durch Zufall. Die Männer traten in Berlin auf und wurden scherzhaft angekündigt als „Edelroller“, in Bezug auf das rollende „R“.
Aus dem Doppelquartett wurde ein Chor. Bis heute gehören ihm nur Männer an. Eine Ausnahme ist die neue musikalische Leiterin Kerstin Zumpe. Dieter Kretschmer arbeitet zurzeit mit ihr als Team zusammen, er schreibt weiterhin selbst Sketche, Lieder und Gedichte und stellt die Programme der Edelroller für ihre Auftritte zusammen. 19aktive Sänger gehören dem Verein an.
Im Durchschnitt 20-mal im Jahr treten sie gemeinsam auf, zum Beispiel zu Pfingsten an der Kottmarsdorfer Mühle. Der jüngste Sänger ist 14Jahre alt, der älteste 72. Sie treffen sich einmal pro Woche zur gemeinsamen Singestunde in der Ebersbacher Brauerei. Auch das hat eine lange Tradition. Schon früher probten die Edelroller in dem alteingesessenen Gasthaus, später dann auch im Kretscham.
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Vereinsspitze beim Skiclub hat gewechselt
Von Romy Kühr
Die ehemalige Vereinsvorsitzende Cordula Kühn empfing am Mittwochnachmittag die ersten Springer auf dem Kottmar. So waren Ronny Hennig (links) und Kevin Blümke vom SFV Rothenburg/Saale bereits angereist. Foto: Steffen Scholz
Cordula Kühn ist praktisch im Skiclub Kottmar aufgewachsen. Schon als Kind trainierte sie auf dem Walddorfer Hausberg bei Familie Bartsch, die den Skisport auf dem Kottmar bekannt machte. Ihr Sport war der Langlauf. Später war sie Übungsleiterin und seit 13Jahren Vorsitzende des Skiclubs. Jetzt hat sie den Vorsitz abgegeben. Ihr Nachfolger ist Heiko Nitschke.
In ihrer Zeit als Chefin wurde die Rollerbahn für das Training der Langläufer gebaut sowie der Schanzenauslauf ausgebaut. „Nach so vielen Jahren wurde es aber einfach mal Zeit für frischen Wind“, findet Cordula Kühn. Dem Verein bleibt sie aber natürlich treu.
Gemeinsam mit den Vereinskollegen bereitete sie in den letzten Wochen das Mattenspringen auf den Kottmarschanzen vor. Am Wochenende finden die Wettbewerbe schon zum 35.Mal hier statt.
Auch zur Mattenweihe im Jahr 1973 war Cordula Kühn schon dabei, arbeitete als Jugendliche hier als Kassiererin. Damals waren erstmalig Matten auf der Schanzenanlage verlegt worden. „Damals war die DDR-Nationalmannschaft der Skispringer hier“, erinnert sich Cordula Kühn. Schon zu der Zeit waren die Wettkämpfe auf dem Kottmar sehr beliebt. Mittlerweile hat der Verein die Matten schon erneuert.
Die moderne Anlage lockt Wettkampfteilnehmer aus den Skisportzentren in der ganzen Republik und auch aus Polen und Tschechien. Rund 200Teilnehmer haben sich für die Wettkämpfe am Wochenende angekündigt. Einige sind schon Mitte der Woche angereist und bereiteten sich auf die Sportveranstaltung vor.
Für die Jungs vom SFV Rothenburg/Saale zum Beispiel gehört das Skispringen auf dem Kottmar fest zum Jahresprogramm. Der Verein feiert dieses Jahr auch ein Jubiläum, die Sportler nehmen zum 15.Mal am Mattenspringen teil. Nicht fehlen beim traditionellen Maispringen darf natürlich auch Kurt Brause, mit inzwischen 75 Jahren der älteste Springer.
Beliebt ist das Springen auch, sagt Cordula Kühn, „weil wir richtig tolle Preise an die Besten vergeben, zum Beispiel auch Fernseher.“ Möglich ist das durch Sponsoren, die der Skiclub immer wieder gewinnt. „Ich finde das sehr beachtlich, dass Unternehmen, gerade auch in der Region, uns so unterstützen“, freut sie sich.
Sie hat die Erfahrung gemacht, dass viele Firmen erkannt haben, welche Vorbereitung auf das spätere Leben die Vereine bei den Kindern leisten. „Das sind schließlich die Jugendlichen, die sie später mal zur Ausbildung bekommen. Wir bilden die Kinder nicht nur sportlich aus, sondern leisten auch Arbeit im sozialen Bereich.“ Durchhaltevermögen und Disziplin seien schließlich im Sport unbedingt notwendig. Aber auch ohne die Eltern, die bei den Veranstaltungen mithelfen und natürlich die begeisterten Zuschauer ginge es nicht, sagt die bisherige Vereinschefin. Viele Gäste kämen auch von weiter her, um den Springern zuzusehen.
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Kleingärtner haben in Oppach noch freie Plätze
Oppach
Die Gartensaison hat begonnen. Wer noch einen Schrebergarten sucht, der kann sich bei dem Kleingärtnerverein „Am Alten Graben“ in Oppach melden.
Sie bieten noch freie Kleingärten mit Anschluss für Elektrik und Wasser an. Besuchstermine sind telefonisch abzustimmen. (mad)
Kontakt: 035872/39761
Post Modern und Eisenbahnfreunde geben Briefmarke heraus
Post Modern und die Osef, die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde, haben nun auch eine Briefmarke herausgegeben.
Anlässlich der diesjährigen Maschinenhaustage haben die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde eine Briefmarke gemeinsam mit dem regionalen Postdienst Post Modern herausgegeben. Nachdem im vergangenen Jahr der Star des Vereins, die Dampflokomotive 52 8080-5 in den Wertstufen 0,49 € und 0,90 € Pate für das Motiv stand, schmückt dieses Jahr der nicht minder beliebte Leichtverbrennungstriebwagen 772 413-4 die Marke. Die neue Marke gibt es in den Wertstufen 0,49 € und 1,27 €. Die Sonderbriefmarken werden mit einem kleinen Ausgabezuschlag an jedermann zu 0,65 € bzw. 1,50 € je Stück verkauft. Auch von der Dampflok gibt es noch Restbestände. Anlässlich des Vereinsjubiläums „20 Jahre Ostsächsische Eisenbahnfreunde“ hat der Verein auch einen Ersttagsbrief mit Sonderstempel zum Preis von 2,50 € aufgelegt. In einer Auflage von 50 Exemplaren schmückt der Löbauer Turm aus der Serie Oberlausitzer Motive den Ersttagsbriefumschlag. All diese philatelistischen Angebote können in der Vereinsgeschäftsstelle Montag bis Freitag von 8-18 Uhr erworben werden. (
SZ)
Die Oberlausitz ist nun auch in Polen angekommen
Górne Luzyce heißt eine unlängst im polnischen Verlag Plan in Jelenia Góra erschienene zweisprachige Wanderkarte. Das Besondere daran ist ihr Titel: „Oberlausitz“. Und tatsächlich, die dargestellte Region entspricht dem Teil der historischen Oberlausitz, der seit 1945 zu Polen gehört. Eine Region, die bis vor Kurzem im Nachbarland eigentlich kein Thema war. Die Gegend zwischen Dreiländereck und Luban/Lauban wurde dort lange Zeit als Teil Niederschlesiens angesehen und auch so benannt.
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Oberlausitzhymne rangiert bei Wunschliedern ganz vorn
Von Angelika Hoyer
Fürs Mitmachen wurden unter allen Einsendern zehn Freikarten für die Veranstaltung am 16. Mai in der Jonsdorfer Sparkassenarena ausgelost.
Auf zwei Fotos hat Günter Greiner aus Neugersdorf sein Wunschlied für die Singeshow mit Karin und Hans-Georg Ponesky eingereicht. Die ersten Zeilen des Oberlausitzliedes sind darauf an einer großen steinernen Tafel zu sehen, die eine Grundstücksmauer schmückt. Der Neugersdorfer gehört damit zu jenen, die bei „Alles singt mit“ die Oberlausitzhymne unbedingt hören möchten. „Das passiert auch, und zwar im ganzen großen Chor mit allen Zuschauern“, versichert Hans-Georg Ponesky, der selbst fast alle Oberlausitzlieder nicht nur kennt, sondern auch aus dem Stehgreif ansingen kann. Aber damit beim großen Mitsingenachmittag niemand aus dem Publikum bei der zweiten Strophe am Text scheitert, bekommt jeder Besucher ein Liederheft mit besonders bekannten und beliebten Liedern.
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Fotos: privat/Scholz
Plakate und Keramiktassen werben fürs historische Laientheaterspiel
Von Gabriel Wandt
Beim Ostritzer Stadtfest wird eine unterbrochene Tradition wiederbelebt.
Ostritz/Herrnhut. Die Ostritzer rühren immer kräftiger die Werbetrommel: Plakate und Handzettel sollen auf die Aufführung der Ostritzer Theaterfreunde „Fremde...Heimat“ und das Stadtfest am 12. Juni aufmerksam machen. Beides hat es seit mehreren Jahren nicht mehr in der Stadt gegeben. Außerdem hat die Stadtverwaltung Ostritz mehrere Hundert Tassen in der Herrnhuter Werkstatt für behinderte Menschen herstellen lassen. Sie sind für einen Preis von fünf Euro erhältlich. Ihr Erlös kommt zum einen der Herrnhuter Werkstatt, die zum Diakoniewerk Oberlausitz gehört, zugute. Zum anderen werden die Einnahmen für die Finanzierung des Stadtfestes genutzt.
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Kalender mit Kittlitzer Ansichten begleitet durch das Jubiläums-Jahr 2010
Von Anja Beutler
Der erste Kalender mit Bildern des Ortes begleitet durch das Jubiläums-Jahr.
Ines Schaldach (links) von der Bibliothek in Kittlitz und Bärbel Altmann, Mitglied im Vorstand des Schlossvereins, zeigen die Kalender „Kittlitzer Ansichten 2010“. Die Aufnahmen wurden zu dem Fotowettbewerb eingereicht. Kittlitz begeht im nächsten Jahr das 850-jährige Bestehen. Foto: Steffen Scholz
Großer Nachfrage erfreut sich der Kittlitz-Kalender für das kommende Jahr. Aus Einsendungen des ersten Kittlitzer Fotowettbewerbes zusammengestellt, ist er ein Beitrag des Heimat- und Schlossvereines zur 850-Jahr-Feier des Ortes im kommenden Jahr. Nach Angaben von Vereins-Chef Günter Schneider habe man aber nicht nur auf prämierte Fotos zurückgegriffen.
Die Kalender gibt es für 12,50Euro bei der Gärtnerei Jacob, dem Bäderstudio Schaldach, im Haarstudio Daniela, der Bibliothek des Schlosses und im Kfz-Service Schneider in Oppeln.
Quelle: www.sz-online.de
Auch an unserer Wand hier in Helsinki wird nun ein Kittlitzer Kalender fuer das Jahr 2010 hängen und uns immer an die schöne Landschaft und die Oberlausitz erinnern. Tolle Bilder, klasse Idee !
Vielen lieben Dank fuer den Kalender an unsere lieben Freunde in Calrsbrunn und Kleinradmeritz :-)
Der Tag in der Oberlausitz
TV-News am Donnerstag
Sehen Sie hier die tagesaktuellen Nachrichten aus der Oberlausitz vom Donnerstag, den 26. November 2009.
Auf den Punkt gebracht
Das Magazin der Agentur für Arbeit in Bautzen
Sehen Sie hier die neueste Ausgabe des Magazines der Agentur für Arbeit in Bautzen "Auf den Punkt gebracht". Thema in dieser Sendung sind die Fördermöglichkeiten durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).
Pferdehof am Spitzberg
Das Paradies der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde
Im Herzen der Oberlausitz, am Fuße des Oderwitzer Spitzberges findet man das weitläufige Areal des gleichnamigen Pferdehofes. Seit dem Frühjahr hat sich auf der traditionellen Anlage viel getan – mit dem Einstieg und Engagement von Familie Nebel soll jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen werden.
Dem Team um Juniorchefin Franziska merkt man an, dass sie ihr Handwerk verstehen – die 19-jährige selbst hat eine Ausbildung zur Pferdewirtin am sächsischen Hauptgestüt in Graditz absolviert und ist geprüfte Reitlehrerin. Und das ihr Herz für das Springreiten schlägt, versteht sich dann schon fast ein bisschen von selbst.
Der Pferdehof am Spitzberg ist nach modernsten Anforderungen ausgebaut worden, die neue Longierbahn wird gleicher maßen für die Ausbildung der Pferde als auch der Reitschüler- und schülerinnen genutzt...- Reitunterricht ist nun mal der Klassiker auf jeden Pferdehof. TV-Beitrag sehen.
Silbermond bekommt Bambi
Eigentlich wurde das Konzert als Geheimtipp gehandelt, passend zum Namen der Tour: „Tila-Undercovertour“. Aber die Fans kamen trotzdem zahlreich in den Zittauer Star Club. Oberlausitz TV war für Euch mit Kamera und Mikrofon beim wohl angesagtesten Event der vergangenen Woche dabei.
Oberlausitz TV gratuliert mit einem Spezial - hier sehen!
Hinter`m Ende aller Straßen
Dokumentation zur Mongolei-Tour der Zittauer Expedition
Die Expedition Mongolei-Travel ist Geschichte. Jetzt ist ein spannender Reisebericht über die waghalsige Tour der Zittauer aufgelegt worden: "Überschreibt ein Reiseveranstalter sein Angebot mit „Expedition“ dann signalisiert das ein Programm und Ziel weit abseits des Pauschalen..." - über den Reisebericht staunen kann man >>>> HIER
Peter Emrich rückt Löbauer Umland in den Mittelpunkt seines neuen Bildbandes
Von Anja Beutler
Mit seinem neuen Bildband legt Peter Emrich eine Foto-Bestandsaufnahme rund um Löbau vor.
Das Kittlitzer Schloss gleich zweimal: Der Löbauer Peter Emrich stellt seinen Bildband vor. In ihm widmet er sich dem Löbauer Umland. Das frisch sanierte Kittlitzer Schloss zeigt er dabei gleich auf einer Doppelseite. Foto: Scholz
Für das Kittlitzer Schloss hat er eine Doppelseite reserviert, neben der Lawalder Kirche strahlt rosa der Rhododendron: Der neue Bildband des Löbauers Peter Emrich wartet mit vielen Postkartenmotiven auf. Farbenfrohe Landschaftsbilder, liebevolle Details, aber auch den ein oder anderen Schandfleck im Ort hat der Hobby-Fotograf zwei Jahre lang gesammelt und nun zu einem Bildband zusammengestellt.
„Ich wollte die Gegend rund um Löbau mal dokumentieren, auch Orte, die sonst nirgends zu finden sind“, sagt Peter Emrich. Neben einer Veröffentlichung über das Haus Schminke 2008 hat er bereits zwei Bände mit Löbauer Stadtwanderungen herausgegeben. Dabei war ihm aufgefallen, dass in Wander- oder Stadtführern die kleinen Ortschaften rund um die Große Kreisstadt nie eine Rolle spielen.
Und so finden sich in seinem Buch eben keine Fotos aus Löbau selbst. Dafür aber alphabetisch geordnet Bilder aus Mauschwitz, Lawalde, Dolgowitz, Ebersdorf oder auch der Georgewitzer Skala. Auch Hochkirch ist im Buch vertreten. Die Bilder sind oft erstaunlich menschenleer, was aber nicht unbedingt ein Nachteil ist. So können Natur und Architektur oftmals besser wirken.
Einige Fotos – wie Aufnahmen von Gedenksteinen oder Fabrikanlagen – haben rein dokumentarischen Charakter. Peter Emrich versucht außerdem, zum Teil auch mit historischen Fakten als Bild-Erläuterungen, den Bogen zur Vergangenheit zu schlagen. Natürlich sind diese Informationen nur verkürzt, Emrich hat bewusst auf einen Textteil im Buch verzichtet.
Dieses Buch ist also nicht unbedingt ein Produkt für Touristen, sondern eine Foto-Bestandsaufnahme des Löbauer Umlandes mit all seinen Schönheiten und einigen Schwächen. Welches Projekt Peter Emrich als nächstes anpackt, kann er noch nicht sagen. Er wolle jetzt erst einmal Pause machen.
„Löbauer Landpartie. Sehenswertes im Löbauer Land“ von Peter Emrich ist im Oberlausitzer Verlag erschienen und kostet 14,95Euro.
Quelle: www.sz-online.de
Weihnachtsmärkte öffnen am Wochenende
Oberland
Auch Gemeinden im Oberland eröffnen am bevorstehenden ersten Adventswochenende ihre Weihnachtsmärkte. SZ gibt einen Überblick wo etwas los ist.
In Eibau kommen Wichtel und
Weihnachtsmann
Traditionell findet der Weihnachtsmarkt in Eibau am Sonntag ab 11 Uhr im Faktorenhof statt. Das Team der Touristinformation und der Fremdenverkehrsverein „Am Kottmar“ organisieren ihn. In historischer Umgebung kann gebastelt und Weihnachtsgeschenke erworben werden.
15Uhr öffnet der Wichtel ein Adventstürchen. Anschließend gibt es weihnachtliche Bläsermusik zu hören. 16Uhr ist ein Theaterstück vom Frauenring Oberlausitz geplant. Im Festsaal werden weihnachtliche Geschichten vom Bauernhof erzählt. Das ist Theater nicht nur für Kinder. Der Weihnachtsmarkt im Faktorenhof ist bis 18Uhr geöffnet.
Geschäfte in Oppach haben
Sonntag offen
Von 14 bis19 Uhr wird am ersten Adventssonntag der Weihnachtsmarkt am Rathaus eröffnet. Parallel dazu laden die Geschäfte von 12 bis 18Uhr zum Einkaufen ein.
Bläser und Kurrendesänger
laden in Schönbach ein
Der 14. Weihnachtsmarkt im Ort findet am kommenden Sonntag, 13.30 bis 18Uhr, bei Nahkauf mit weihnachtlicher Bläsermusik und Kurrende statt. Buntes Markttreiben und Imbissstände, die Caféstube in der Schule und Bastelstube vervollkommnen das Programm. Die Kinder sollen ihren Wunschzettel mitbringen, weil 15Uhr der Weihnachtsmann kommt.
überdachter Markt in
Friedersdorf
Im Ort ist es Tradition, dass der Faschingsklub den Weihnachtsmarkt gestaltet. Er findet Sonntag ab 14Uhr bis abends mit Händlern auf der Festwiese statt. Für Unterhaltung sorgen der Posaunenchor, der Weihnachtsmann und ein Auftritt der Faschingsfunken.
In Seifhennersdorf beginnt
der lebendige Kalender
Im Bulnheim-Hof sowie auf dem Parkplatz des Karasek-Museums findet Sonntag „Karaseks Naturmarkt“ mit Direktvermarktern und Händlern aus ganz Sachsen und Nordböhmen statt. Man kann Weihnachtsgeschenke wie zum Beispiel Holz- und Keramikfiguren, Fruchtliköre und Kräuterprodukte, Holzspielwaren und vieles andere mehr erwerben. Bernd Raffelt signiert seine Bücher. Außerdem präsentiert das Karasek-Museum die Sonderschau „Damals in der DDR – das tägliche Leben“. Von 14 bis 18 Uhr ist geöffnet.
Der städtische Weihnachtsmarkt findet Sonnabend und Sonntag ab 14Uhr am Rathaus statt. Am Sonnabend gegen 15.40Uhr und Sonntag 15Uhr kommt der Weihnachtsmann. Die Kirche ist an beiden Tagen 15 bis 18Uhr offen. Außerdem startet der lebendige Adventskalender an diesem Sonntag 17Uhr im Rathaus. Zum Abschluss des Marktes lädt die Kirche Sonntag 19Uhr zum Advents-Bläserkonzert „Classic Brass“ mit Jürgen Gröblehner ein. (rok/mad)
Vorverkauf: Pfarramt Seifhennersdorf, Lotto Kaiser Rumburger Str. 21, Tourist-Information Zittau; Restkarten ab 18 Uhr an der Abendkasse
Zweite Wahl für das Kanzleramt
Turbulente Weihnachtsbaumfällung in Cunewalde
Am Freitag wurde der Weihnachtsbaum für der Kanzleramt in Cunewalde gefällt. Die "Sachsenfichte" wurde dieses Jahr als Baum für die Kanzlerin ausgewählt. Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. hat die Gemeinde von Bürgerm eister Thomas Martolock ausgewählt. Der ursprünglich ausgewählte Baum fiel jedoch unglücklich, so dass die Spitze abbrach. Video sehen!
30 Jahre Karneval in Neueibau
KNK feiert mit 20 Faschingsvereinen aus der Oberlausitz großes Jubiläum
Am Samstag feierten die Karnevalisten aus Neueibau ihr 30-jähriges Jubiläum. Bildergalerie mit 58 Fotos sehen.>>> Hier
Weihnachtsbaum für Kanzleramt wird heute gefällt
Cunewalde
Die Fällung eines Weihnachtsbaumes für das Bundeskanzleramt in Berlin können Schaulustige heute (20.11.) in Cunewalde erleben. Die Fichte wird gegen 11 Uhr im Waldgebiet des Bieleboh-Höhenzuges geschlagen. „Interessenten sind dazu natürlich eingeladen. Treff ist auf dem Wanderparkplatz an der Wurbisstraße“, sagt der Cunewalder Bürgermeister Thomas Martolock.
Seit 2007 liefert der Deutsche Energieholz- und Pelletverband einen Weihnachtsbaum für das Kanzleramt in der Hauptstadt. Diesmal hat der Verband sich für ein Exemplar aus Cunewalde entschieden (die SZ berichtete).
Die Übergabe der Fichte an die Bundeskanzlerin Angela Merkel soll am 25.November erfolgen. Dazu reist eine Cunewalder Abordnung nach Berlin. (SZ/ks)
Zittau kommt in internationale Kinos
Madeleine Friedrich
Von Friedrich.Madeleine@dd-v.de
über die Filmaufnahmen zu „Lenas Liebe“
Nachdem bereits in Görlitz große Filme wie „Der Vorleser“ und der Goethe-Film gedreht wurden, gelangt nun auch Zittau ins Kino. Das Schöne dabei ist, dass die Stadt dafür nicht nur einen namenlosen Drehplatz liefert, sondern als Heimatstadt der Hauptdarstellerin in der Handlung selber vorkommt. Die Zittauer werden sich außerdem freuen, dass nicht nur alte Straßen für Kriegsszenen oder ähnliches gefilmt werden. Auch Gegenwartsszenen vor frisch sanierten Häusern sind geplant. Sie werden die Stadt bei der Präsentation des neuen Films auf internationalen Festivals hoffentlich bekannt machen und in ein positives Licht rücken.
Wer sich bis zur Kinopremiere nicht gedulden kann, der sollte bis Dienstag mit wachen Augen durch Zittaus Straßen gehen: An jeder Ecke könnte Tatort-Regisseur Didi Danquart seinem Filmteam Drehanweisungen geben.
www.sz-online.de
Löbau freut sich über mehr Besucher
Von Holger Gutte
Das kontinuierliche Werben auf Messen und bei anderen Anlässen für einen Besuch in der Stadt Löbau und seiner Sehenswürdigkeiten scheint sich langsam auszuzahlen. Bei gleichbleibenden Preisen steigen fast in allen Einrichtungen die Besucherzahlen. Allein ins Stadtmuseum kamen bis Oktober schon über ein Drittel mehr Besucher, als im gesamten Vorjahr.
König-Friedrich-August-Turm
23917 Euro hat die Stadt in diesem Jahr schon bis Ende Oktober durch das Eintrittsgeld am Gusseisernen Turm eingenommen. Damit wird höchstwahrscheinlich das super Ergebnis von 2008 noch einmal getoppt werden. 24911 Leute erklommen damals die Stufen des Aussichtsturmes auf dem Löbauer Berg. Zum Vergleich: Vor sechs Jahren klingelte es in der Kasse des Drehkreuzes am Fuße des Turmes nur 16338 Mal bei jeweils einem Euro Eintrittspreis. Außer bei vereisten Stufen ist das Wahrzeichen der Stadt ganzjährig geöffnet.
Stadtmuseum
Interessante Ausstellungen locken immer mehr Besucher ins Stadtmuseum. 3338 Euro flossen von hier aus in diesem Jahr schon in die Stadtkasse. Und obwohl in den beiden letzten Jahresmonaten erfahrungsgemäß noch mit vielen Gästen gerechnet wird, ist hier das gute Ergebnis vom Vorjahr bereits deutlich überboten. 2008 wurden 2295 Euro durch den Eintritt eingenommen – 2006 nur 2113Euro.
Haus Schminke
Durch Übernachtungen und Eintritt hat die Stadt bis Mitte September im Haus Schminke rund 15000Euro eingenommen. 2008 sind es insgesamt 17500 Euro gewesen. Vor drei Jahren galten hier 6200 Euro als ein gutes Ergebnis. 2550 Besucher, u.a. aus der Schweiz, Spanien, Tschechien und Holland, sahen sich bis September das Haus an. 150 Personen übernachteten in diesem Zeitraum hier.
Herrmannbad
Trotz des relativ sonnenarmen und verregneten Sommers könnten die Besucherzahlen des Herrmannbades in diesem Jahr noch fast die Zahlen von 2008 erreichen. Lediglich 461Euro weniger wurde am Ende der Badesaison abgerechnet. Aber weitere Einnahmen sind ja noch möglich. „Wenn die Temperaturen dementsprechend sind, werden wir auch in diesem Jahr wieder eine Spritzeisbahn anlegen“, sagt Bürgermeister Guido Storch.
Eisenbahnfreunde
Anlässlich 150Jahre Maschinenhaustage strömten in diesem Jahr allein zur Jubiläumsveranstaltung 3500 Besucher zum Lokschuppen. Die Sonderfahrten der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde sind gefragt. Die Triebwagenfahrt von Vattenfall musste beispielsweise wegen des großen Zuspruchs zweimal wiederholt werden. Von den Einnahmen insgesamt konnte der Lokschuppen gestrichen werden.
Johanniskirche
Obwohl es bisher mit 110 Veranstaltungstagen in der Johanniskirche noch 20 weniger als 2008 sind, klingelte es mit 7192 Euro auch hier schon mehr in der Kasse. Im Vorjahr waren es insgesamt nur 685 Euro.
Filmteam sucht Komparsen für Dreh in Löbau
Von Madeleine Friedrich
„Lenas Liebe“erzählt von der Flucht einer Familie aus Auschwitz. Die Szenen dafür entstehen auch in Zittau und Herrnhut.
Knapp 30 Statisten aller Altersgruppen sucht die Filmproduktionsfirma „Noirfilm“ für Kinoaufnahmen in der Region. Am 20. November ist der erste Drehtag in Löbau. „Da die Szenen im Kriegs- und Hungerjahr 1944 spielen, müssen fast alle Statisten sehr schlank sein“, kündigt Xenia Reich von der Produktionsfirma an. Auch sollten sie bereit sein, sich die Haare der Zeit entsprechend verändern zu lassen. „Männer trugen damals vorn einen Seitenscheitel und hinten wurde abrasiert“, erklärt sie. Die Hauptrolle spielt Anna Stieblich. Sie ist bekannt aus der Rolle der Psychologin Doris aus der ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“.
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Folgende Statisten werden gesucht
Für die Löbauszene werden 10 Flüchtlinge (Männer und Frauen, 20 bis 70 Jahre), 6 SS-Männer (20 bis 30 Jahre mit Wehrdiensterfahrung), 3 Eisenbahner, 1 Schaffner/Heizer sowie ein Ehepaar (60 bis 70 Jahre) gesucht.
Für die Herrnhutszene werden 4 Leichenträger (ab 30 Jahre), 2 sehr jung aussehende Ministranten (16 bis 18 Jahre) und ein kräftiger Priester gesucht.
Da alle Szenen mit hochauflösenden Kameras gedreht werden und jedes Detail auf der Leinwand zu sehen ist, sind keine gefärbten Haare, sichtbare Tattoos oder Piercings erlaubt.
Statisten erhalten eine Aufwandentschädigung. Die Höhe steht noch nicht fest.
Bewerbungen sind möglich unter 0177/4061765 oder per E-Mail an folgende Adresse:
statisten@noirfilm.de
Romantica 2009 in Bautzen
Bildergalerie: Sehen Sie hier die Impressionen von der Romantica 2009 in Bautzen >>> Hier
Der Innenstadtverein Bautzen e.V. lud auch in diesem Jahr zur Romantica ein und tausende Besucher nutzen den Samstagabend zu einen romantischen Einkaufsbummel in der Spreestadt.
100 Jahre Friedensbrücke Bautzen
TV-Beitrag + Bildergalerie (14 Fotos): >>>> HIER
Feierliches Programm zum Jubiläum
Mit einem feierlichen Programm erinnerte die Stadt Bautzen am Mittag an die Weihe der Friedensbrücke vor einhundert Jahren. Das imposante Bauwerk mit seinen vier Bögen wurde am 1. November 1909 im Beisein des sächsischen Königs, Friedrich August III. von Sachsen, geweiht. Aus Verbundenheit zum sächsischen Königshaus erhielt die neue „Spreetalüberbrückung“ damals den Namen „Kronprinzenbrücke“.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde das Bauwerk von Geistlichen gesegnet. Außerdem konnte eine Gedenktafel - gestiftet von der Sparkassen-Stiftung für den Landkreis Bautzen – in der Mitte der Brücke enthüllt werden. Hunderte Bautzener besuchten die Feierlichkeiten auf ihrer 100-jährigen Friedensbrücke.
Sprengung in Löbau
Kalkofen fällt für die Landesgartenschau 2012
Am Samstagmittag wurde auf dem Gelände der alten Zuckerfabrik an der Görlitzer Straße in Löbau ein Kalkofen gesprengt. Sprengmeister Jürgen Rentsch zwang den 35 Meter hohen Stahlturm mit 1,4 Kilogramm Sprengstoff in die Knie. Die Sprengung verlief nach Plan. Der Turm wird dann am Montag demontiert und abtransportiert. 2012 findet dann u.a. auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik die Landesgartenschau statt. Jetzt Video sehen.
Unwetterwarnung für Kreis Görlitz
Starker Schneefall und Schneeverwehungen in der kommenden Nacht
Der Deutsche Wetterdienst hat am Abend eine Unwetterwarnung für das Bergland im Landkreis Görlitz herausgegeben:
Amtliche UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNGEN
für Landkreis Görlitz (Bergland) , Lagen über 600 Meter
gültig von: Donnerstag, 15.10.2009 18:00 Uhr
bis: Freitag, 16.10.2009 06:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
Es tritt weiterhin starker Schneefall mit Neuschneemengen über 15 cm in 12 Stunden auf. In Verbindung mit wiederholten Böen von 65 km/h (18 bis 20 m/s, Bft 8) und mehr sind starke Schneeverwehungen zu erwarten. Verbreitet wird es glatt.
ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Straßen und Schienenwege können unpassierbar sein. Bäume können unter der großen Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie Autofahrten!
Quelle und weitere Informationen dazu HIER
Der Tag in der Oberlausitz
TV-News am Donnerstag
Sehen Sie hier die tagesaktuellen Nachrichten aus der Oberlausitz vom Donnerstag, den 24. September 2009. Zur aktuellen Sendung.
Schönster Garten der Oberlausitz
Zu Gast bei Familie Hieke aus Dittelsdorf.
Am Mittwoch kürten die Leutersdorfer Baumschulen und punkteins Oberlausitz TV in Dittelsdorf den schönsten Garten des Jahres 2009. Der Garten von Familie Hieke überzeugte die Jury und die Internetuser von oberlausitz TV am meisten. Die Gewinner dürfen sich u.a. über einen Einkaufsgutschein im Wert von 200 Euro freuen. Fotogalerie + Video sehen.
Auch Michael Hirte kann Sachsens einzigem Mundharmonikaorchester nicht helfen
Von Henry Berndt
Die Dresdner Musiker suchen händeringend Nachwuchs für den originellen Klangkörper.
Das Lied „Zum Städtele hinaus“ ist aus der Baracke an einem Dresdner Sportplatz bis auf die Straße zu hören. Gespielt wird es vom Dresdner Mundharmonikaorchester, dem einzigen seiner Art in Sachsen. Zum seinem Repertoire gehören Volkslieder, Walzer, Märsche, Seemannslieder und Schlager wie „Die Caprifischer“. „Für solche Musik können sich heute leider kaum noch junge Leute begeistern“, sagt Vereinschef Gerhard Ziermann. Schon lange hat kein neuer Interessent mehr in der Baracke vorbeigeschaut.
Um die Tradition der Mundharmonikamusik zu bewahren, gibt der musikalische Leiter des Orchesters, Horst Schubert, seit einigen Jahren Kurse an der Volkshochschule. Einige Male mussten sie wegen mangelnder Nachfrage ausfallen. „Dann im Frühjahr war der Kurs plötzlich voll“, erinnert sich Schubert. Zuvor hatte der ehemalige Straßenmusiker Michael Hirte in der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ triumphiert. Mit seiner Mundharmonika, dem Klassiker „Ave Maria“ und seiner Lebensgeschichte rührte er die Zuschauer zu Tränen – und gewann im November 2008 das Finale. Dann eroberte sein Album „Der Mann mit der Mundharmonika“ die Spitze der Charts. Viele Mitglieder des Mundharmonikaorchesters haben dazu ihre eigene Meinung. „Er kann sicher gut spielen, aber nicht besser als einige von uns hier“, sagt Schubert. „Mit einigen von unseren Liedern würde er bestimmt Probleme haben.“ Etwa 100 Melodien haben die Mitglieder des Orchesters im Kopf. Nach Noten spielen sie nie.
Das Dresdner Ensemble widmet sich dem „Guschenhobel“ bereits seit über 50 Jahren. Die meisten Mitglieder bliesen zu DDR-Zeiten in einem der vielen Betriebsorchester. Allein in Dresden gab es acht dieser Gruppen mit jeweils über 30 Mitgliedern. Übrig geblieben ist nur das 1953 gegründete frühere „Betriebs-Mundharmonikaorchester Elektroschaltgeräte Dresden“.
Heute hat das Orchester noch elf Mitglieder, meist zwischen 60 und 90 Jahre alt. Nachwuchs wird händeringend gesucht. Positiv am Erfolg von Michael Hirte sei, dass die Mundharmonika wieder ein bisschen populärer werde, sagt Gerhard Ziermann. Doch auch wenn der Volkshochschulkurs voll ist, für das Orchester gab es nicht mehr öffentliche Auftritte. Früher spielten sie jede zweite Woche auf Stadtfesten, in Krankenhäusern und Pflegeheimen, heute nur noch sechs- bis achtmal im Jahr. Viele Gemeinden hätten eben kein Geld mehr. „Dabei wollen wir nur das Fahrgeld und einen kleinen Zuschuss für unser teures Hobby“, sagt Horst Schubert. Rund 150 Stunden hält eine gute Mundharmonika, nach etwa einem Jahr ist ein ganzer Satz im Wert von 700 bis 800 Euro verschlissen. Und zum Orchester gehören nicht nur die Mundharmonikas für die Hosentasche, sondern auch Bässe und bis zu 60 Zentimeter lange Begleitinstrumente, die bis zu 1200 Euro kosten. (ddp)
Vereine organisieren Kirmes gemeinsam
Bertsdorf-Hörnitz
Von Freitag bis Sonntag (25.9.-27.9.2009) wird in Hörnitz Kirmes gefeiert, organisiert von den Vereinen des Ortes. Zum Auftakt heute Abend gibt es erstmals den Besucherwettstreit „Team Challenge“. Anmeldungen dazu sind am Abend ab 19 Uhr im Festzelt möglich. Ab 20 Uhr gibt es ein Schwedenfeuer und Discomusik.
Am Sonnabend ab 14 Uhr locken vielfältige Angebote, wie das Kuchenrad, der Kinderzirkus Applaudino oder Tanz mit der Sängergilde. Der Sonntag beginnt mit einem Festgottesdienst. Am Nachmittag spielen die „Weißbachtaler“. Um 19 Uhr gibt es ein festliches Abschlusskonzert in der Kirche. (sil)
DVD nach Uraufführung des Bernstadtfilms erhältlich
Bernstadt
Über 100 Besucher erlebten am Mittwoch die Uraufführung des Bernstadtfilms über das Stadt- und Ortsteiljubiläum, berichtete gestern Bürgermeister Gunter Lange. Ab kommenden Dienstag ist die DVD zum Film im Rathaus der Stadt und bei Elektro-Fritsche erhältlich. Sie zeigt den Festumzug und die Lasershow. An der Vorbereitung und der Durchführung der Festwoche zur 775-Jahr-Feier von Bernstadt und Altbernsdorf hatten sich über 300 ehrenamtliche Helfer beteiligt. 20 besonders aktive Bürger sind vom Bürgermeister bei der Uraufführung des Films von Maximilian Fritsche für ihren Einsatz geehrt worden. (SZ/hg)
Hotel sucht Kochlehrling
Löbau
Das Hotel „Stadt Löbau“ sucht dringend einen Kochlehrling. Der bisherige Kandidat habe sich in der Probezeit gegen die Ausbildung entschieden, sagte Inhaber Günter Zimmerling. Jetzt gebe es aber keine Bewerber mehr. Wie auch Hans-Werner Pietsch von der Görlitzer Ausbildungsinitiative „Talenteschmiede“ betont, sei es zunehmend üblich, mehrere Verträge zu unterschreiben und sich dann den besten auszusuchen. Für die Ausbilder sei es ein Problem, kurzfristig nach Beginn der Lehrzeit Ersatz zu finden. Das Hotel hatte den Lehrling fest eingeplant. (SZ/abl)
Kontakt: 03585/861830
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TV-News am Mittwoch
Sehen Sie hier die tagesaktuellen Nachrichten aus der Oberlausitz vom Mittwoch, den 26. August 2009. Sendung sehen...!
Grausiger Fund im Steinbruch
Galgenberg bei Löbau: Nackte Tote im Fass
Am Sonntagnachmittag hat die Polizei nach Hinweisen von Spaziergängern aus einem Steinbruch am Galgenberg bei Löbau die Leiche einer weiblichen Person geborgen. Die Tote war unbekleidet und steckte in einem Fass. Im Ergebnis der Obduktion am Montag und nach einem Abgleich mit Vermisstenvorgängen konnte die Tote identifiziert werden. Es handelt sich um eine 20-jährige Frau aus dem Oberland. Sie wurde nach bisherigen Erkenntnissen am vergangenen Donnerstag letztmalig lebend gesehen.
TV-Beitrag sehen!
Der Tag in der Oberlausitz
TV-News am Montag
Sehen Sie hier die tagesaktuellen Nachrichten aus der Oberlausitz vom Montag, den 24. August 2009. Sendung sehen!
Fußballfest in Görlitz
Oberlausitz-TV suchet Euer Foto oder Video:
6.500 Zuschauer sehen 10:0 Erfolg der Bayern
Am Abend unterlagen die Kicker des Landesligisten Gelb-Weiß Görlitz anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums gegen den Rekordmeister FC Bayern München mit 0:10 (0:6). In einem ausverkauften Stadion konnten die Gastgeber in der Anfangsviertelstunde gut mithalten, anschließend wurden die Bayern ihrer Favoritenrolle gerecht und sorgten für klare Verhältnisse an der Neiße.
Schicken Sie Ihre Fotos oder (Handy)-Videos vom Auftritt der Bayern in Ostsachsen - Oberlausitz TV veröffentlicht Sie sehr gern auf ihrer Website.
mail@oberlausitztv.de
Der Tag in der Oberlausitz
TV-News am Dienstag
Sehen Sie hier die ta gesaktuellen Nachrichten aus der Oberlausitz vom Dienstag, den 18. August 2009. Sendung sehen! Hier
Zittauer wieder in der Mongolei
Tagebuch vom Dienstag
Pannenfreier Dienstag - die Zittauer haben die mongolische Steppe erreicht und sind begeistert von eindrucksvollen Naturerlebnissen. Hören Sie hier das Tagebuch vom Dienstag.
Brunnensäule sprudelt wieder
Zittauer Kleinod am Stadtbad übergeben
Es ist keine drei Monate her: Ende Mai wurde die his torische Brunnensäule vor dem Zittauer Stadtbad wieder aufgestellt.
Am Dienstag war es nun soweit: Aus dem Sockel der Säule sprudelte erstmals wieder - dass aus einer natürlichen Quelle und ohne Pumptechnik geförderte Wasser. Restauriert wurde die Brunnensäule vom Zittauer Steinmetzmeister Roland Friebolin. Es wird angenommen, dass sie sich bereits seit 1851 auf dem Gelände des Stadtbades befand und an die Zittauer Mineralquelle erinnerte.
Auch die Neugestaltung der Parkanlage zwischen Milch- und Lindenstraße konnte gefeiert werden – insgesamt 15.000 Euro kostete das neue Kleinod am Grünen Ring. TV-Beitrag sehen!
Zittauer wieder in der Mongolei
Tagebuch vom Montag
Eine Flugbegleiterin hat die benötigte Achse am Morgen nach Ulan Bator gebracht - das Fahrzeug ist repariert und am Dienstag geht es ab in die Mongolische Steppe. Die Fotos wurden uns per MMS übermittelt. Hören Sie hier das Tagebuch vom Montag.HIER
Der Tag in der Oberlausitz
TV-News am Montag
Sehen Sie hier die tagesaktuellen Nachrichten aus der Oberlausitz vom Montag, den 17. August 2009. Tageszusammenfassung sehen >> hier.
Das Team von Oberlausitz TV wünscht einen schönen Tag.
Am Schloss wird an Orangerie erinnert
Hainewalde
Thema des am 13. September stattfindenden Tages des offenen Denkmales sind „Historische Orte des Genusses“. Deshalb hat sich der Schlossverein des Kanitz-Kyawschen Schlosses etwas einfallen lassen. „Dem kulinarischen Genuss diente in Hainewalde auch die Orangerie, in der Zitrusfrüchte und im 19. Jahrhundert auch Ananas geerntet wurden. Von 10 bis 17 Uhr wollen wir optische und geschmackliche Eindrücke jener Epoche aufgreifen“, sagt Holger Engelbrecht vom Schlossverein.
Daneben sollen auch Führungen durch Schloss und Park angeboten werden. (sil)
Nachrichten
Über 60 Fotos zum Wettbewerb eingereicht
Olbersdorf
Beim Fotowettbewerb des Outdoorlandes sind bereits über 60 Motive eingereicht worden. Noch bis Oktober läuft dieser Wettbewerb. Den Hauptgewinnern winken Geldpreise, und aus den schönsten Motiven wird ein Kalender gestaltet. Mehr zum Wettbewerb erfahren Interessenten auf der Internetseite des Netzwerkes. (SZ/oy)
www.das-outdoorland.de
Fernsehen dreht nächste Woche im Zittauer Gebirge
Oybin
Ein Team des MDR-Fernsehens dreht nächste Woche in der Oybiner Felsenlandschaft. Der Dreh gehört zu einer Sendung, in der die attraktivsten mitteldeutschen Wanderwege gesucht werden. (SZ/oy)
Naturmarkt und Nubberncafé zum Fest
Saalendorf
Zum Saalendorfer Sommerfest auf dem Campinghof Sell werden am kommenden Sonntag, dem 16.August, ab 11 Uhr die „Oberländer Blasmusikanten“, die Volksspielkunst Thalia aus Jonsdorf und viele mehr erwartet. Es wird auch ein Volleyballturnier geben und der Dorfschützenkönig beim Adlerschießen ermittelt. Auf Sells Hof erwartet die Besucher außerdem ein Naturmarkt mit Nubberncafé. Unterstützung kommt vom Verein für Direktvermarktung. (sil)
Der Tag in der Oberlausitz
TV-News am Mittwoch
Sehen Sie hier die tagesaktuellen Nachrichten aus der Oberlausitz vom Mittwoch, den 12. August 2009. Hier die Sendung sehen.
AOK Plus sucht Azubis
Bis zum 30. September bewerben...!
Ende des Monats beginnen 108 Azubis ihre Ausbildung bei der AOK Plus – der Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen. Sechs davon aus Ostsachsen, gleich drei Plätze für die Berufsausbildung zu Sozialversicherungsfachangestellten konnten nicht besetzt werden, darüber informierte die AOK Plus am Dienstag in Bautzen. Jetzt sucht man deshalb verstärkt nach geeigneten regionalen Bewerbern, immerhin will man fü r die 280.000 Versicherte in den 14 ostsächsischen Filialen auch zukünftig engagiert, nah und kompetent aufgestellt sein.
TV-Beitrag sehen!
Der Tag in der Oberlausitz
TV-News am Dienstag
Sehen Sie hier die tagesaktuellen Nachrichten aus der Oberlausitz vom Dienstag, den 11. August 2009. Sendung starten...!
Zittauer wieder in der Mongolei
Expeditionstagebuch vom zweiten Teil der Asienreise
Die Crew aus Zittau ist zum 2. Teil ihrer Mongolei-Tour gestartet. Das Foto wurden heute per MMS überspielt.
Hören Sie hier das Tagebuch vom Dienstag.
Ile-Region Kottmar plant Mühlenrundweg
Von Angelika Dornich
Im Rahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung (Ile) wollen zehn Gemeinden rund um den Kottmar einen touristischen Erlebnispfad anlegen.
Der geplante Mühlenerlebnispfad führt natürlich auch ins Mühlendorf Oderwitz und hier unter anderem zur Bertholdmühle (im Vordergrund) und Neumannmühle (im Hintergrund).Foto: Thomas Knorr
Ab dem nächsten Jahr könnte eine neue touristische Attraktion in der Region rund um den Kottmar entstehen. Immerhin existieren hier noch acht Bockwindmühlen, und rund 60 weitere Mühlenstandorte sind nachgewiesen. Darunter auch von Holländermühlen. Aufgrund des immer größer werdenden Zuspruchs zu den Deutschen Mühlentagen zu Pfingsten und guter Erfahrungen bereits existierender Mühlentouren wie zum Beispiel in der Lommatzscher Pflege (Kornkammer Sachsens) wird jetzt hier ein Mühlenerlebnispfad geplant. Der Koordinierungsausschuss der Ile-Region hat das Projekt und sein Konzept bestätigt. Die Gemeinde Oderwitz – das Dorf der Bockwindmühlen – hat den Hut aufgesetzt bekommen. „Wir hatten ja auch die Idee, da wir bereits bei uns zwei Mühlenwanderwege haben“, sagt Bürgermeisterin Adelheid Engel. Ausgangs- und Zielort soll die Kottmarsdorfer Mühle sein.
Mehr dazu lesen bei sz-online: >>>
hier
Mühlenerlebnispfad rund um den Kottmar
Beteiligte Gemeinden: Obercunnersdorf mit Kottmarsdorf, Ebersbach, Neugersdorf, Leutersdorf mit Hetzwalde (aus dem Ile-Gebiet Naturpark Zittauer Gebirge), Eibau mit Neueibau, Oderwitz, Großhennersdorf mit Neundorf und Euldorf, Berthelsdorf mit Rennersdorf, Herrnhut mit Ruppersdorf und Strahwalde
Eingebundene Objekte: acht noch existierende Mühlen, rund 60 frühere Standorte von Wind-, Wasser- und anderen Mühlen,
Windkraftanlagen
Länge: circa 100 km
Inhalt: einheitliche gemeindeübergreifende Kennzeichnung und Beschilderung, Schautafeln, Sitzgruppen, Fahrradständer, Papierkörbe, Wanderkarte, Broschüre, Flyer und Internetpräsenz (keine Wegearbeiten)
Verknüpfung: mit anderen touristischen Attraktionen, Mühlenpfad am Löbauer Wasser, sachsenweiter Mühlentour, Naturpark Zittauer Gebirge, überregionalen Wander- und Radwegen