Mini-Stonehenge in der Oberlausitz entdeckt

JÜRGEN HELFRICHT

 

Überreste eines 7000 Jahre alten Sonnen-Observatoriums

Löbau – Stolz reckt sich der 448 Meter hohe Löbauer Berg mit dem gusseisernen Turm über der Oberlausitz. Doch jetzt wird der Ausflugsgipfel auf einem erloschenen Vulkan richtig berühmt.
Denn nahe dem Gipfel entdeckten Historiker um den sächsischen Archäo-Astronomen Ralf Herold (52) Reste eines 7000 Jahre alten Sonnenobservatoriums!

Herold: „Auf dem Berg erforschten wir fünf Jahre Reste einer 1600 Meter langen Wallanlage und sind uns heute sicher, dass sie ähnliche Funktion wie die prähistorische Sternwarte Stonehenge in England hatte.“

Die teilweise tonnenschweren Gesteinsbrocken am Ostgipfel ließen die Priester der Steinzeit verändern: Herold: „Exakt in diesem Steinhaufen, den der Volksmund ‚Geldkeller’ nennt, fanden wir jetzt mit modernster Messtechnik die Beweise“, sagt Herold.

Forscher Dr. Hilmar Hensel (70) erklärt: „Das Geheimnis liegt in einer 20 cm großen Öffnung zwischen den Steinen zum Himmel. Exakt zur Wintersonnenwende am 21. Dezember, gegen 14.20 Uhr, blitzt die Sonne durch das Loch.“

 

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Videos von Ralf Herold gibt es auch bei You Tube

 


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