Veranstaltungen im Faktorenhof starten wieder

Auch 2013 gibt es im Faktorenhof zahlreiche Kulturveranstaltungen. Los geht es am 12.Januar, um 19.30Uhr mit einem Kabarett der besonderen Art: Das Berliner Kabarett „Sündikat“ präsentiert in seiner Abschiedstour im 25. Jahr „Endspurt für die Ritter der Merkelrunde“. Wie der Name verrät werden Politiker auf die Schippe genommen. Sie haben es schwer, die Lage unter Kontrolle zu halten. Sie versuchen weiter nichts, als ihre eigenen Halbwertszeiten zu verlängern, möglichst über die nächste Wahl hinaus. Das Hauen und Stechen der Ritter der Merkelrunde ist in vollem Gange. Wie geht es überhaupt weiter?
 
Auf der Suche nach einer Antwort sind Zuschauer eingeladen zu einer satirischen Achterbahnfahrt durch die politischen Landschaften Deutschlands. Der Preis von 25Euro pro Person beinhaltet einen Gutschein für ein Drei-Gänge-Menü im „Brauhaus im Faktorenhof“, ein Freigetränk in der Veranstaltungspause und den Eintritt zum Kabarett. Das Kabarett kann auch separat gebucht werden zum Preis von 12,50 Euro. Als nächstes stehen am 31.Januar ein Multimedia-Vortrag zum Riesengebirge und am 2.Februar ein Theaterabend in Oberlausitzer Mundart im Faktorenhof auf dem Programm. (SZ)
 
Kartenvorverkauf im Faktorenhof Eibau, Hauptstraße 214A,  Tel: 03586 702051.


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Vortrag zum Maler Max Liebermann

„Kunst kommt von Können“ sagte Max Liebermann einst, selbigen Titel trägt auch ein Vortrag über den Maler, der am Donnerstag, dem 17. Januar 2013, um 18.00 Uhr im Museum Bautzen stattfindet. Begleitet von viel Bildmaterial spricht die Leipziger Kunsthistorikerin Dr. Marianne Risch-Stolz über sein Leben und Schaffen. Max Liebermann (1847-1935) ist Zeitgenosse der künstlerischen Entwicklungen vom Impressionismus zum Expressionismus; er erlebte die Ausrufung der entarteten Kunst durch die nationalsozialistische Diktatur. Liebermann war nicht nur bedeutender Künstler, sondern er bestimmte als Vorsitzender der „Berliner Sezession“ maßgeblich das Ausstellungswesen in Berlin. 1920 erfolgte seine Berufung zum Präsidenten der Preußischen Akademie der Künste. 1933, im Jahr der nationalsozialistischen Machtergreifung, wurde dem jüdischen Künstler Max Liebermann ein Arbeitsverbot erteilt. Nachdem die Akademie zudem beschlossen hatte, keine Werke jüdischer Künstler mehr auszustellen, erklärte der 86-jährige Liebermann öffentlich seinen Austritt und zog sich zurück. Sein Tod am 8. Februar 1935 war den Medien bereits keine Nachricht mehr wert.

Der Vortrag wird von der Kreisvolkshochschule Bautzen angeboten. Der Eintritt kostet 8 €. Nähere Informationen und Anmeldung unter der Telefonnummer 03591 272290.

www.museum-bautzen.de


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