Die Zittauer Schauburg

In der Schauburg läuft wieder ein Film
„Die Legende von Paul und Paula“ wird Sonntag in dem alten Kino gezeigt. Damit dies möglich ist, mussten die Besitzer einiges tun.

Zittau. Es ist eine Sensation: Nach mehr als 20 Jahren flimmert in der Schauburg wieder ein Film über die Leinwand. Für den Neuanfang wählten die Eigentümer einen der bekanntesten Defa-Streifen aus: „Die Legende von Paul und Paula“. Am 28. Juni 1991 hatte die über 50-jährige Kino-Tradition ihr Ende gefunden. Der letzte Film, der in dem heute stark verfallenen Lichtspieltheater lief, war „Quigley, der Australier“.
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Dabei war die Schauburg zu DDR-Zeiten eines der modernsten Kinos der Republik. Ende der 70er Jahre wurde sie umgestaltet und eine Visionsbar eingebaut. In der konnten sich die Gäste nicht nur den Film anschauen, sondern auch trinken und essen. Nach der Schließung war die Schauburg dem Verfall preisgegeben. Volker Kretschmer, Thomas Göttsberger und Christoph Rosploch übernahmen sie Anfang 2013. Mit Unterstützung vieler freiwilliger Helfer brachten sie erstmal etwas Ordnung ins Gebäude und reparierten die Eingangstreppe. Erst am vorigen Sonnabend fand erneut ein Arbeitseinsatz statt. (jl)

8. September, 14.30 und 17 Uhr: „Die Legende von Paul und Paula“
 
 

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2014 wird der Deutsche Fachwerkpreis vergeben. Ebersbach-Neugersdorfer können mitmachen, erstmals.

SZ Ebersbach-Neugersdorf Dienstag, 03.09.2013:

Oberlandstadt sucht das Super-Fachwerk

 

Hingucker: Schick sanierte Fachwerkgebäude, hier der Vierseithof in Ebersbach. Foto. Archiv/Scholz

 

Wer sein Umgebindehaus in Ebersbach-Neugersdorf schick renoviert hat– egal ob rein aus eigener Tasche oder mithilfe von Fördergeldern – kann sich um den Deutschen Fachwerkpreis bewerben.Der wird im kommenden Jahr von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte vergeben. Seit 2012 ist Ebersbach-Neugersdorf Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft. 2001 wurde der Preis erstmals vergeben, danach 2004 und 2009. Nun wieder im kommenden Jahr. Demnach ist Ebersbach-Neugersdorf zum ersten Mal mit dabei. Die Oberlandstadt ist die östlichste, die zur Arbeitsgemeinschaft gehört. In der sind rund 130 Städte vertreten von der Nordsee bis zum Bodensee, von Alfeld in Niedersachsen bis Zierenberg in Hessen. In Ebersbach-Neugersdorf gibt es fast 720 Umgebindehäuser. Kein Wunder, dass die Stadt prädestiniert für die Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte ist. Der Deutsche Fachwerkpreis wird für besonders gelungene Sanierungen und Restaurierungen von Fachwerkgebäuden vergeben. Für den Wettbewerb gibt es einige Kriterien zu beachten. Der „Kandidat“ muss natürlich ein Fachwerkhaus sein oder zumindest weitgehend in Fachwerk gebaut. Zudem muss sich das Gebäude in Privateigentum befinden und in einer Stadt– Ebersbach-Neugersdorf in diesem Fall– stehen, die der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte angehört. Und: Die Restaurierung oder Sanierung muss in den Jahren 2010 bis 2013 ausgeführt und spätestens bis Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Bis Ende Oktober können sich Hausbesitzer bewerben, die Unterlagen bei der Stadtverwaltung abgegeben werden.

Unter anderem interessiert die Nutzung des Hauses, das Jahr der Fertigstellung der Restaurierung, was restauriert wurde, besondere Gestaltungen und Techniken. Die Stadt trifft dann eine Vorauswahl und schickt ein bis zwei eingereichte Beiträge an die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft nach Fulda. Dort wird im April der Gewinner gekürt. Dem Sieger winken 3000Euro, dem Zweitplatzierten 2000 Euro, dem Dritten 1000Euro.

www.fachwerk-arge.de

www.ebersbach-neugersdorf.de

 


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